Wir lieben dich auch, Marbach!


Mörikes Herz, wie es im Literaturarchiv lagert (Bild: DLA Marbach)

Es gibt Sätze, die alles riskieren und nur selten eine zweite Chance erhalten. “Wenn ich Dich lieb habe, was geht’s Dich an?”, erklärt Goethes Philine trotzig Wilhelm Meister, während sich Schillers Franz Moor plump verrät: “Ich liebe dich, wie mich selbst, Amalia!”.

Im Literaturmuseum der Moderne in Marbach heftet sich jetzt eine umfangreiche Ausstellung an die Fersen, die die drei verhängnisvollen Worte in den umfangreichen Archiven der Marbacher Sammmlungen hinterlassen haben.

Die Ausstellung “Ich liebe Dich!” folgt den Ausformungen und Auswirkungen, den trivialen und originellen, den platten und intensiven Aspekten des Schreibens dieser ältesten Formel der Welt: Wie ist dieser Satz immer noch und immer wieder zum ersten Mal möglich?

66 + 6 Beispiele, von Goethe bis Gernhardt: eine kleine Geschichte von drei Worten, die immer wieder an Grenzen führen – der Grammatik, der Gesellschaft, der Geschlechter, der Sprache, der Literatur oder auch der Liebe selbst: “Mit diesem Satz ist das endgültige Bekenntnis da. Darüber hinaus geht es nicht”, so die forum:autorin Sibylle Lewitscharoff im begleitenden Marbacher Magazin.

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