Literatur im Netz (4): Streetview Literatur bringt Literatur auf die Straße

Jede Sekunde spielen sich in der Stadt tausende von Geschichten ab. Menschen eilen durch die Straßen. Wo gehen sie hin? Was machen sie da? Spannend ist es, da mal rein zu zoomen. In die Stadt, in die Straßen, in die Geschichten einzelner Personen und ihnen nachzustöbern. Genau das macht Streetview Literatur. Ein Literaturprojekt, das Kurzgeschichten vieler verschiedener Autoren sammelt und wie in einem Straßengeflecht miteinander verknüpft. Jede Geschichte erzählt den Weg einer Person in der Stadt: was sie erlebt, worüber sie nachdenkt…

Auf www.streetview-literatur.de kann man sich auf den Weg machen und Personen und ihren Geschichten folgen. Man kann sie kennenlernen – Timo, Clara, Tanja, Jonas und viele weitere Figuren, die in Streetview Literatur unterwegs sind. Man kann Eintauchen in das Gemenge von Menschen im Straßengewirr. Dies bisher vor allem in München. Aber auch Berlin, Leipzig, Nürnberg, Köln, Zürich und London folgen mit spannenden Geschichten. Streetview Literatur gibt es als Internetversion und – um die Texte tatsächlich in den Straßen der Städte erfahrbar zu machen – bald auch als App. Zusätzlich kann die Entstehung des Projekts auf einem Blog mitverfolgt werden: www.blog.euryclia.de. Ein “Blick in die Werkstatt”. Streetview Literatur wird entwickelt und kuratiert von Marion Schwehr. In 2011 wurde Streetview Literatur ins Deutsche Literaturarchiv Marbach aufgenommen.

Und Streetview Literatur kann man auch direkt erleben. Alle zwei Monate in einer Lesung ausgewählter Geschichten. Dann lesen Autoren ihre Streetview-Geschichten aus München und auch Improtexte, die aus dem Input des Publikums entstehen. Nächstes Mal am 20.10.2011 im Art Babel, München.

www.streetview-literatur.de
www.blog.euryclia.de
www.facebook.com/StreetviewLiteratur

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