forum:autoren vorgestellt (21): Raoul Schrott. Eine Videoschau





Zum Autor: Raoul Schrott wuchs in Landeck, Tunis und Zürich als Sohn eines österreichischen Außenhandelsvertreters auf. Nach seinem Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin und Innsbruck war er von 1986 bis 1987 Sekretär des französischen Surrealisten Philippe Soupault.
Als Dissertation legte er 1988 an der Universität Innsbruck die Arbeit Dada 1921–1922 in Tirol vor. Von 1990 bis 1993 war er Lektor für Germanistik am Istituto Orientale in Neapel. 1996 habilitierte er sich am Institut für Komparatistik der Universität Innsbruck mit der Arbeit Fragmente einer Sprache der Dichtung im europäischen Kontext. Poetische Strukturen von der griechischen Antike bis zum Dadaismus.
Im Wintersemester 2008/2009 wurde Schrott auf die Samuel-Fischer-Gastprofessur an der Freien Universität Berlin berufen.
Neben Romanen und Gedichten profilierte sich Schrott vor allem mit Anthologien, Dramen, Essays, Reiseprosa und Übersetzungen: Kritisch diskutiert wurde in der Fachwelt seine These, dass der Grieche Homer im assyrischen Kulturraum gelebt habe. Zuletzt erschien mit “Gehirn und Gedicht” ein Beitrag Schrotts zur kognitiven Poetik.

Termine

Donnerstag, 17.11.2011, 20.30 Uhr
Woher wir kommen
Lesung und Diskussion
Mit Raoul Schrott und Jens Sparschuh
Moderation: Ina Hartwig
Literaturhaus Saal
Eintritt 9,– / 7,–
Karten unter: 089 – 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

Mittwoch, 16.11, 16 Uhr
Klartext
Mit Knut Cordsen, Angelika Klüssendorf, Katrin Schmidt, Wolfgang Schömel, Raoul Schrott, Jens Sparschuh, Burkhard Spinnen, Thomas Willmann, Cornelia Zetzsche
Moderation: Matthias Politycki und Prof. Oliver Jahraus
LMU Hauptgebäude, Raum F107, Eintritt frei
In Zusammenarbeit mit dem Institut für deutsche Philologie der LMU

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